Nach der Erweiterung der Betriebszeiten des HNO-Fachschwerpunktes auf Montag, 7 Uhr bis Freitag, 14 Uhr sowie einer zusätzlichen schrittweisen Erweiterung des HNO-chirurgischen Spektrums aufgrund der Arbeit des neuen Fachschwerpunktleiters Konstantinos Sagris, MD, FEBORL-HNS folgt nun ein weiterer Schritt zum Ausbau des Angebots: eine logopädische Ambulanz zur Abklärung von Schluckstörungen. „Mit der erfolgreichen Besetzung der Leitung des HNO-Fachschwerpunkts und dem kontinuierlichen Ausbau des Angebots setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt für die Gesundheitsversorgung im Weinviertel. Die neue Ambulanz für Schluckstörungen ermöglicht eine spezialisierte Diagnostik wohnortnah und verbessert die Versorgung der Patientinnen und Patienten“, freut sich Landesrat Anton Kasser.
Jeden Mittwoch- und Donnerstagnachmittag können, mit fachärztlicher Zuweisung, Schluckstörungen nun durch speziell geschulte Logopädinnen abgeklärt werden. Geboten werden: Abklärung von Schluckstörungen (Dysphagien) unterschiedlicher medizinischer Ursachen mithilfe der FEES-Untersuchung (Flexible Endoskopische Evaluation des Schluckens = Bildgebende Diagnostik des Schluckens) durch Logopädinnen sowie eine ausführliche Befundung der Ergebnisse und eine Empfehlung bzw. Beratung zum weiteren therapeutischen Vorgehen. Abhängig vom Befund kann zu einem späteren Zeitpunkt eine umfangreiche HNO-fachärztliche Abklärung erfolgen. Fachschwerpunktleiter Konstantinos Sagris, MD, FEBORL-HNS und die leitende Logopädin der HNO, Elen Pulker, BSc freuen sich gemeinsam dieses zusätzliche Angebot aufgebaut zu haben. Fachschwerpunktleiter Sagris: „Es war unserem Team aus engagierten Logopädinnen ein Herzensanliegen eine Abklärung der Schluckfunktion mittels FEES auch für unsere ambulanten Patientinnen und Patienten anbieten zu können.“ Und Logopädin Pulker ergänzt: „Für stationäre Patientinnen und Patienten besteht diese Möglichkeit seit mehreren Jahren. Nun können aber auch ambulante Dysphagiepatientinnen und -patienten (von einer Schluckstörung betroffene Menschen), nach fachärztlicher Zuweisung, eine bildgebende und evidenzbasierte Befundung erhalten und zukünftig ihre Mahlzeiten in Sicherheit genießen.“
Die neue Ambulanz eignet sich für Patientinnen und Patienten mit Schluckstörungen im Bereich von Mund und Rachen, neurologisch bedingter Schluckstörung, postoperativen oder postradiogenen (nach Bestrahlung) Schluckbeschwerden, unklarer Aspirationssymptomatik (z.B. Husten/Räuspern beim Essen/Trinken) sowie Schluckstörungen im Rahmen internistischer oder geriatrischer Erkrankungen. Die Anmeldung ist Montag bis Freitag jeweils zwischen 8:00 und 12:00 Uhr unter der Telefonnummer 02572/9004 – 12805 möglich.
„Mit dem Aufbau dieser neuen Ambulanz setzen wir einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung im Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf. Denn unser Ziel ist es eine moderne und qualitativ hochwertige ambulante Betreuung im Fach HNO für die Patientinnen und Patienten des Weinviertels“, so der Ärztliche Direktor Prim. Dr. Ronald Zwrtek, MAS, MBA.
BILDTEXT
Am Fachschwerpunkt HNO wurde ein neues Angebot etabliert: Fachschwerpunktleiter
Konstantinos Sagris, MD, FEBORL-HNS, Bereichsleitung Pflege Mag. Veronika Jirkovska,
MBA, Ärztlicher Direktor Prim. Dr. Ronald Zwrtek, MAS, MBA, Kaufmännischer Direktor
Florian Trummer, MLS MBA und die leitende Logopädin der HNO, Elen Pulker, BSc (v.l.).
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Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf
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