Die 85-jährige Patientin Leopoldine Schöfbeck hatte sich eine Fraktur der Gelenksfläche des Ellbogens zugezogen. Da in diesem Alter die Knochenqualität oft schlecht ist (Stichwort: Osteoporose), ist eine Rekonstruktion mit Erhalt des eigenen Gelenks oft nicht zufriedenstellend möglich und die Ausheilungsergebnisse sind oftmals schlechter als bei jüngeren Patientinnen und Patienten. Dies kann zu einer Bewegungseinschränkung führen und damit auch zum Verlust der Selbständigkeit.
„Neu ist, dass wir bei der Patientin eine anatomische Teilprothese des Ellbogens eingesetzt haben, wo nur der gebrochene Teil ersetzt wurde, und nicht das gesamte Ellbogengelenk. Dies hat den Vorteil, dass die Operation deutlich schonender ist, die Beweglichkeit der ursprünglichen Gelenksfunktion entsprechen sollte, die Patientin den Arm recht rasch wieder benutzen kann und keine Gipsruhigstellung notwendig ist“, erklärt Prim. Dr. Markus Wille und freut sich mit der Patientin über das gelungene Operationsergebnis.
Auch der Ärztliche Direktor des Landesklinikums, Prim. Dr. Ronald Zwrtek, MBA MAS freut sich, dass mit dieser neuen Operationstechnik das hohe Niveau der Patientenversorgung am Landesklinikum Mistelbach - Gänserndorf weiter ausgebaut wird.
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Prim. Dr. Markus Wille mit der 85-jährigen Patientin Leopoldine Schöfbeck.
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